verschiedene Kaffees

Das Wasser macht den Unterschied

Warum es sich lohnt, das Kaffeewasser zu entkalken

Eigentlich sollten feine Kaffeebohnen sowie die Qualität der Kaffee- oder Espressomaschine den erfrischend herben Geschmack des begehrten Heißgetränks bestimmen. Allerdings ist Wasser die eigentliche Hauptzutat des Kaffees. Nutzen Sie kalkhaltiges Leitungswasser für die Zubereitung, so kann sich das Aroma des Kaffees verschlechtern. Die Wasserqualität ist für einen leckeren Kaffee entscheidend. Wie Sie ganz einfach den feinen Bohnengeschmack erhalten, indem Sie Ihr Kaffeewasser vorher entkalken, erfahren Sie hier.

Das macht gutes Kaffeewasser aus

Der frisch aufgebrühte Kaffee am Morgen – ein Ritual und Genussmoment für viele Menschen auf der ganzen Welt. Doch trotz neuer Kaffeemaschine und edler Bohnen schmeckt der Kaffee nicht optimal?

Das kann vor allem an zu viel Kalk im Trinkwasser liegen. Ob das Wasser für die Kaffeezubereitung geeignet ist, entscheidet in erster Linie der Kalkgehalt beziehungsweise der Härtegrad.

Kalkhaltiges Wasser lässt Ihr leckeres Heißgetränk schnell bitter und abgestanden schmecken. Doch nicht nur das. Bereitet man seinen Kaffee mit zu hartem Wasser zu, hat dies immense Auswirkungen auf seinen Geschmack, sein aussehen und auf die Haushaltsgeräte:

Was ist die optimale Wasserhärte für Kaffee?

Kaffee mit verspielter Crema

Die Härte von Trinkwasser wird unter anderem durch den Anteil an Magnesium und Calcium bestimmt. Die ideale Wasserhärte für Kaffee beträgt ca. 4 bis 8° dH (Einheit „deutsche Härte“). In vielen Regionen Deutschlands, vor allem in Städten wie Berlin, München oder Köln, ist das Trinkwasser aufgrund des kalkhaltigen Bodens deutlich härter. In solchen Gegenden lohnt es sich also ganz besonders, das Wasser zu entkalken, um den bestmöglichen Geschmack aus Ihrem Getränk herauszuholen.

Mehr Informationen zum Thema "Wasserhärte" finden Sie hier.

  • Der Kaffee kann sein Aroma nicht vollständig entfalten und schmeckt flach
  • Auf seiner Oberfläche ist ein dünner, unappetitlicher Film zu erkennen
  • Die Kaffeemaschine verkalkt schnell und kann im Ernstfall sogar Schäden durch den Kalk davontragen
  • In der Kaffeetasse sind unschöne Kalkablagerungen und Flecken erkennbar

Jedoch muss dabei beachtet werden, dass das Wasser nicht zu weich ist. Denn bei einem zu niedrigen Härtegrad kommen wiederum die Aromen des Kaffees nicht voll zur Geltung. Verwendet man zu weiches, oder gar destilliertes Wasser, schmeckt der Kaffee zu sauer und bitter.

Weiches Wasser ist optimal für die Zubereitung des beliebten Heißgetränks, jedoch darf es wiederum nicht zu weich sein. Es ist daher wichtig, zunächst den Härtegrad des Leitungswassers zu bestimmen und ggf. den störenden Kalk bei Bedarf herauszufiltern.

Leitungswasser entkalken für perfekten Kaffeegenuss

Entkalktes Wasser ist wichtig für den leckeren Geschmack des flüssigen Golds. Geschmack ist natürlich immer individuell, doch die meisten Menschen empfinden zu hartes Wasser als unangenehm. Ist das Leitungswasser erst einmal entkalkt, verschwinden auch die meisten bitteren Aromen aus Ihrem Kaffee. Darüber hinaus kann sich dann auf dem Kaffee eine wunderschöne Crema bilden.

Wasser entkalken ist denkbar einfach. Mit einem BRITA Wasserfilter dauert der Vorgang nur wenige Augenblicke. Man lässt einfach Wasser durch den Filter laufen und schon bekommt man weiches Wasser. Und das Beste: Das Gerät filtert nicht nur Kalk aus dem Kaffeewasser, sondern entfernt auch weitere geschmacks- und geruchsstörende Stoffe.

Kaffee mit hartem und mit weichem Wasser
Links: Kaffee, der mit hartem Wasser zubereitet wurde. Rechts: Kaffee, der mit weichem Wasser zubereitet wurde.

Darunter fällt zum Beispiel Chlor. Das ist zwar ein exzellentes und altbewährtes Desinfektionsmittel für Wasser, kann aber bereits in kleinen Mengen den Geschmack von Trinkwasser, Tee und Kaffee beeinträchtigen.

Wenn unser Leitungswasser das Wasserwerk verlässt, ist es in der Regel frei von fast allen schädlichen Stoffen. Auf den langen Weg durch die Wasserleitungen kann es jedoch, vor allem bei alten Rohren, vorkommen, dass hausinstallationsbedingt Schwermetalle wie Blei und Kupfer im Wasser zu finden sind. Diese verfälschen nicht nur den Geschmack des Kaffees, sondern können auch die Kaffeemaschine angreifen und beschädigen. Diese Stoffe werden durch einen BRITA Wasserfilter ebenso aus dem Wasser genommen, sodass man sich diesbezüglich keinerlei Sorgen machen muss.

4 Tipps, um den Kaffeegeschmack zu verbessern

Für besten Kaffeegenuss ist es wichtig, das benötigte Kaffeewasser vorher zu entkalken – zumindest, wenn Ihr Leitungswasser zu hart ist. Hier finden Sie einige Tipps, um den Kaffeegeschmack zu verbessern:

  • Immer frisches Wasser verwenden
  • Wasserhärte bestimmen
  • Leitungswasser filtern
  • Kaffeemaschine entkalken

Unser Tipp für Sie

Wasserhärte-Teststreifen

Mit einem Wasserhärte-Teststreifen können Sie zunächst die Härte Ihres Wassers bestimmen.

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Mit diesem Wasserhärte-Teststreifen können Sie feststellen, ob Sie das Kaffeewasser überhaupt entkalken sollten. Bei 14° dH oder mehr lohnt es sich auf jeden Fall.

Anschließend können Sie einen Wasserfilter nutzen und mit dem gefilterten Wasser Ihre Kaffeemaschine befüllen. Das ist eine der einfachsten Methoden, um sehr kalkhaltiges Wasser weicher zu machen. Verwenden Sie immer frisches Wasser für Ihre Kaffeemaschine. Steht es zu lange ab, können sich Bakterien im Wassertank ansammeln – das ist weder für den Geschmack noch für die Gesundheit gut.

Ab und zu sollten Sie auch Ihre Kaffeemaschine oder den Kaffeevollautomat entkalken, um die Rückstände innerhalb des Geräts zu entfernen. Beachten Sie dabei die vom Hersteller angegebenen Intervalle, in denen das Gerät entkalkt werden sollte, da die Kaffeemaschine sonst möglicherweise beschädigt werden könnte.

Gefiltertes Wasser wird in Kaffeemaschine gegossen

Faktencheck zum Thema Kaffee

Wir klären die bekanntesten Kaffee-Mythen auf: 

  • Macht Kaffe nüchtern
    • Wer glaubt, dass er sich getrost ein Gläschen mehr gönnen kann und mit einem oder zwei Espresso wieder nüchtern wird, ist einem Ammenmärchen aufgesessen. Dieser Eindruck kann dadurch entstehen, dass der Kaffee nach etwa 30 Minuten eine gefühlte aufputschende Wirkung entfaltet. Den Alkoholgehalt im Blut reduziert er allerdings nicht. Alkohol kann allerdings die Wirkung von Kaffee abschwächen.
  • Hat Espresso mehr Koffein als Filterkaffee?
    • Hier lautet die Antwort “Jein”. Denn es kommt auf die Menge an. Vergleicht man den Koffeingehalt von 100 ml Espresso mit dem von 100 ml Filterkaffee, stimmt das. Doch Espresso wird durchschnittlich in 25 ml Tassen serviert. Und diese Menge Espresso hat weniger Koffein als eine Tasse Filterkaffee.
  • Hilft Kaffee beim Abnehmen?
    • Das stimmt so nicht. Kaffee hilft zwar dabei, Fettsäuren aus dem Hüftgold freizusetzen. Dadurch nimmt man aber nicht ab. Fürs Abnehmen müsste man auf so genannten Green Coffee, ungerösteten Kaffee, zurückgreifen. Denn er enthält viel Chlorogensäure, die die Aufnahme von Zucker ins Blut verhindert und gleichzeitig den Stoffwechsel in der Leber fördert. Dadurch können wir auf natürliche Weise abnehmen. Grünen Kaffee gibt es als Nahrungsergänzungsmittel. Wer den Kuchen zum Kaffee weglässt, fährt bestimmt auch nicht schlecht in punkto Gewichtsreduktion.
  • Koffein schadet Herz und Hirn?
    • Das stimmt nicht. Krebsforscher der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA fanden heraus, dass Kaffee das Schlaganfallrisiko senkt, Entzündungen hemmt und den Zuckerhaushalt, sowie Leberenzyme im Gleichgewicht hält. Aus dieser Perspektive kann Kaffee getrost getrunken werden. Jedoch in Maßen, also etwa sechs Tassen Espresso oder vier Tassen Filterkaffee. Die Verträglichkeit ist individuell unterschiedlich.
  • Ausdauer-Sportler profitieren von Kaffee?
    • Das ist richtig. Besonders bei Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen, Rudern, Radfahren oder Tennisspielen kann Kaffee, der ca. eine Stunde vor dem Training genossen wird, die Ausdauerleistung erheblich verlängern. Das haben zahlreiche Studien bestätigt. Auch der harntreibende Effekt von Kaffee ist viel geringer als angenommen. Daher brauchen Ausdauersportler nicht darauf zu verzichten. Vorausgesetzt, sie vertragen und mögen ihn.
  • Kaffee dehydriert?
    • Das ist ein Mythos. Studien zeigen: Kaffeetrinker scheiden bis zu 84 Prozent der Flüssigkeit wieder aus, Wassertrinker nur unwesentlich weniger, nämlich bis zu 81 Prozent. Zwar hat Kaffee kurzfristig einen harntreibenden Effekt, der aber schnell wieder verpufft und für den gesamten Wasserhaushalt nicht bedeutend ist. Schon Franz Kafka soll gesagt haben: „Kaffee dehydriert nicht, ich wäre sonst schon Staub“.
  • Auf das Wasser kommt es an?
    • Stimmt – unbestritten. Kaffee besteht zu 98 Prozent aus Wasser. Da versteht es sich von selbst, dass die Qualität stimmen muss. Unser Wasser kommt in Trinkqualität aus der Leitung. Jedoch enthält es je nach Region Mineralien und Stoffe in unterschiedlichster Konzentration, die den Geschmack beeinflussen, schlimmstenfalls sogar übertünchen. „Für guten Kaffee sollte Wasser möglichst neutral schmecken und riechen. Mineralien wie Kalzium und Magnesium sind wichtige Geschmacksträger, jedoch nur dann, wenn sie in der richtigen Konzentration enthalten sind. Zu viel oder zu wenig Mineralien führen dazu, dass Kaffee salzig, bitter, ranzig oder seifig schmecken kann“, erklärt Marcel Schauss, Key Account Manager bei BRITA.
Fazit: Kaffeewasser entkalken für Geschmack und Geräteschutz

Kalkreduziertes Kaffeewasser bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen schmeckt die edle Bohne besser durch das enthärtete Wasser besser und kann sein volles Aroma entfalten. Gleichzeitig wird Ihre Kaffeemaschine vor Kalk bewahrt. Somit muss man diese nicht so oft putzen und sie ist vor Schäden, die auf den Kalk zurückzuführen sind, geschützt. 

Genießen Sie dank eines BRITA Wasserfilters jeden Tag aufs Neue die einzigartigen Aromen Ihres Lieblingskaffees, ohne den störenden Beigeschmack von Kalk oder anderen Ablagerungen.