Junger Mann trinkt mit blauer BRITA LARQ Wasserfilterflasche.
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Plastikmüll vermeiden: praktische Tipps für deinen Alltag

Plastik begegnet uns täglich, etwa bei Verpackungen, Getränkeflaschen und Einwegprodukten. Möchtest du weniger Plastikmüll verursachen, kannst du an vielen Stellen im Alltag ansetzen. Hier erfährst du, wie sich Einwegprodukte reduzieren lassen, wann Mehrweg eine Option ist und welche Rolle Leitungswasser und Wasserfilter dabei spielen können.

Warum entsteht Plastikmüll?

Viele Kunststoffverpackungen werden nur kurz genutzt und anschließend entsorgt. Dazu zählen auch Einweggetränkeflaschen.

Werden sie ordnungsgemäß zurückgegeben und getrennt gesammelt, können geeignete Materialien verwertet werden. Abfallvermeidung setzt jedoch schon vor der Entsorgung an:

Dort, wo du Einwegprodukte nicht kaufst, entsteht daraus auch kein Verpackungsabfall. 

Für die Einordnung einer Verpackung ist ihr gesamter Lebensweg relevant. Dazu gehören Materialeinsatz, Herstellung, Transport, Nutzung, Rückgabe und Verwertung. Deshalb lässt sich nicht allein am Material erkennen, welche Verpackung im konkreten Fall die geringeren Umweltauswirkungen hat.

Frau beim Yoga trinkt aus der schwarzen BRITA LARQ Trinkflasche

Einweg oder Mehrweg: Was ist der Unterschied?

Einwegflaschen werden nach der Nutzung nicht erneut befüllt. Mehrwegflaschen sind für mehrere Umläufe vorgesehen: Sie werden zurückgegeben, gereinigt und wiederbefüllt. Wie unterschiedliche Verpackungslösungen im Vergleich abschneiden, hängt unter anderem vom Material, von der Zahl der Umläufe, von den Transportwegen und von der Verwertung ab. 

Wenn du Flaschenwasser kaufst, kannst du auf die Kennzeichnung als Einweg oder Mehrweg achten. Bei Mehrweg können regionale Abfüllung und kurze Transportwege relevante Faktoren sein.

Leitungswasser statt Einwegflaschen

Neben Einwegplastikflaschen ist Wasser oftmals auch in Mehrwegflaschen aus Plastik oder Glas erhältlich. Diese werden nach der Benutzung gereinigt und – im Falle von Mehrwegplastikflaschen – bis zu 20-mal wieder befüllt. Bei Glasflaschen sind bis zu 50 Befüllungen möglich.

Auch mit dem Transport und der Wiederaufbereitung der Mehrwegflaschen sind CO2-Emissionen verbunden. Zudem verbraucht eine wiederbefüllbare Flasche in der Produktion zunächst einmal mehr Ressourcen als eine Einwegplastikflasche. Doch dafür ersetzt eine Mehrwegflasche etwa 20 bis 50 Einwegplastikflaschen. Im Vergleich zum Energie- und Ressourcenverbrauch, der mit der Herstellung der entsprechenden Anzahl an Einwegflaschen einhergeht, schneiden Mehrwegflaschen daher besser ab – allerdings nur bei regionaler Wiederaufbereitung und kurzen Transportwegen.

Wasser wird aus dem weißen Style Essential in ein Glas gegossen.

Wie Wasserfilter den Bedarf an Einwegflaschen beeinflussen können

Schmeckt dein Leitungswasser anders als gewünscht, kann ein geeigneter BRITA Wasserfilter bestimmte geschmacks- und geruchsstörende Stoffe reduzieren. Welche Stoffe reduziert werden und welche Kapazität gilt, hängt vom verwendeten Filtersystem und seiner ausgewiesenen Filterleistung ab. 

Wenn gefiltertes Leitungswasser für dich gekauftes Wasser in Einwegflaschen ersetzt, kann sich dein Bedarf an diesen Flaschen verringern. Der konkrete Effekt richtet sich nach deinem bisherigen Flaschenwasserkonsum und deiner tatsächlichen Nutzung des Filtersystems. 

BRITA Filterkartuschen zurückgeben und recyceln

Auch Filterkartuschen bestehen aus verschiedenen Materialien. BRITA betreibt seit 1992 ein Rücknahme- und Recyclingprogramm für Filterkartuschen. Gebrauchte Kartuschen werden gesammelt, ihre Materialien getrennt und je nach Material recycelt oder aufbereitet. 

Die Rückgabe und das Recycling einer MAXTRA PRO Kartusche verursachen 47 % weniger CO2-Emissionen als die Entsorgung über den Hausmüll, der in einer Abfallbehandlungsanlage verbrannt wird.* 

Wie du gebrauchte BRITA Filterkartuschen zurückgeben kannst, erfährst du auf der BRITA Recyclingseite. Für Deutschland stehen die dort beschriebenen Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung.

* Lebenszyklusanalysen von End-of-Life-Szenarien im Vergleich verschiedener Rückgabe- und Behandlungsszenarien von Ramboll unter Verwendung der ReCiPe-2016-Methode, einschließlich Transport (2022).

MAXTRA Wasserfilter in der BRITA Recyclinganlage

Was passiert mit den Bestandteilen der Filterkartusche?

Im Recyclingprozess werden die Bestandteile der gebrauchten Filterkartuschen voneinander getrennt. Das Kunststoffgehäuse kann zu Granulat verarbeitet werden. Aktivkohle kann reaktiviert und in anderen Filtrationsanwendungen eingesetzt werden. Der Ionenaustauscher kann aufbereitet und erneut in BRITA Produkten verwendet werden. Bestandteile, die nicht recycelt werden können, müssen transparent ausgewiesen werden. 

8 Tipps, um Plastikmüll im Alltag zu vermeiden

  1. Nutze wiederverwendbare Taschen und Mehrwegnetze für deine Einkäufe. 
  2. Wähle Produkte mit wenig Verpackung, wenn eine passende Alternative verfügbar ist. 
  3. Verwende wiederverwendbare Trinkflaschen, Becher und Brotdosen statt entsprechender Einwegprodukte. 
  4. Fülle Leitungswasser in eine wiederverwendbare Flasche (z.B. BRITA LARQ Trinkflasche), wenn dies für dich passt. 
  5. Nutze Gegenstände möglichst lange und tausche einzelne Bestandteile aus, wenn das vorgesehen ist. 
  6. Repariere Produkte, sofern dies möglich und sinnvoll ist. 
  7. Trenne Verpackungsabfälle nach den lokalen Vorgaben, damit geeignete Materialien verwertet werden können. 
  8. Gib gebrauchte BRITA Filterkartuschen über die angebotenen Rückgabewege zurück.
Mann fühlt sein Wasserglas am BRITA 3-Wege Wasserhahn auf.

Einweg reduzieren und Rückgabeangebote nutzen

Fazit

Plastikmüll lässt sich besonders dort vermeiden, wo Einwegprodukte durch wiederverwendbare Lösungen ersetzt werden können. Beim Trinkwasser kann eine wiederverwendbare Flasche mit Leitungswasser eine praktische Option sein. Wenn du einen BRITA Wasserfilter nutzt, gib die gebrauchte Filterkartusche über die angebotenen Rückgabewege zurück, damit geeignete Bestandteile recycelt oder aufbereitet werden können. 

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